Dienstag, 13.Dezember 2011
Ron Wer?
Wäre er nicht in letzter Sekunde bei Apple ausgestiegen, könnte Ron Wayne heute ein sehr reicher Mann sein. In New York wird jetzt der Gründungsvertrag versteigert.
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Ron Wer? Die Firma, deren Geschichte mit dem begnadeten Konstrukteur Steve Wozniak und dem begnadeten Verkäufer Steve Jobs beginnt, wurde am 1. April 1976 in der Wohnung von Ron Wayne mit einem Partnerschaftsvertrag gegründet.
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Wayne arbeitete wie Jobs beim Spielehersteller Atari und sollte als erfahrener vierzigjähriger Ingenieur die Rolle des Schlichters übernehmen, wenn die sehr unterschiedlichen Steves aufeinanderprallten.
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Elf Tage nach Abschluss des Vertrages bekam Wayne kalte Füße und bat um Auflösung, auch dieses Papier wird morgen versteigert. Wayne erhielt 2300 Dollar. Zehn Prozent an Apple sind heute dreißig Milliarden Dollar wert.
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Nach seinem Ausstieg aus dem Apple-Abenteuer arbeitete Wayne bei Thor Electronics und am Lawrence Livermore Laboratory. Im Laufe seiner Karriere erhielt er neunzig Patente zugesprochen, doch keine einzige Erfindung brachte den Durchbruch. Heute lebt Wayne als Autor und Poet in Pertrumph in Nevada.
DETLEF BORCHERS in der FAZ vom 11.12.2011
Montag, 05.September 2011
The New mac Mini!
... spätestens jetzt wird es Zeit Apple Aktien zu kaufen - vielleicht sind Sie ja gerade mit Gewinn aus Gold ausgestiegen und haben liquide Mittel?
Dienstag, 23.August 2011
Inkompetenzkompensationskompetenz
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Vor einiger Zeit berichtete der Journalist Felix Knoke bei Spiegel Online vom idiosynkratischen Umgang seines 71-jährigen Vaters mit dem Computer. Um eine Liste aller Dateien auf einer Diskette auszudrucken, ging der folgendermaßen vor: "Er öffnete die Diskette im Windows Explorer, machte ein Bildschirmfoto des ganzen Bildschirms, speicherte es in einem Bildbearbeitungsprogramm ab, importierte es in die Textverarbeitung Word, druckte es aus, scannte den Ausdruck im Scanner ein, ließ eine Texterkennung über das eingescannte Dokument laufen und wollte den so erzeugten Text dann wieder in Word bearbeiten, um das fertige Dokument auszudrucken und abzuheften."
Natürlich war das schrecklich umständlich, aber, das musste Knoke einräumen, von seinem Vater, dem Computer-Autodidakten, auch nicht falsch gedacht. Beim Philosophen Odo Marquard hat er dafür den Begriff der Inkompetenzkompensationskompetenz entlehnt. Laienhafte Lösungen, wie die seines Vaters wären demnach kein Scheitern, sondern zeugten "von Kreativität und Tatendrang bei begrenzten Ressourcen". So gesehen wäre dann aber auch in den Taktiken, mit denen sich die 90 Prozent Suchabstinenzler durch das Netz wurschteln, eine ganz eigene Weisheit verborgen.
Niklas Hofmann in Suedeutschen Zeitung vom 22.08.2011
Dienstag, 16.August 2011
Sonntag, 14.August 2011
Der erste Personalcomputer
Es begann, wie es endete: Mit einer Krise. Als Philip Estridge am 12. August 1981 im Ballsaal des New Yorker Hotels Waldorf-Astoria den ersten Personalcomputer von IBM vorstellte, hatte er mit seiner kleinen Mannschaft von Entwicklungsingenieuren zwölf Monate harter Arbeit hinter und eine ungewisse Zukunft vor sich.
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Im Dezember 2005 unterschrieb IBM einen Vertrag mit der chinesischen Lenovo-Gruppe über den Verkauf.
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Philip Estridge, der „Vater des PC“, erlebte das alles nicht mehr. Zwei Jahre nachdem er ein Angebot von Steve Jobs 1983 abgelehnt hatte, Präsident von Apple zu werden, war er im Alter von 48 Jahren mit einem Flugzeug tödlich verunglückt. Ursache: ein Fehler in den Computern der Fluglotsen.
Stephan Finsterbusch in der FAZ vom 12.08.2011
Freitag, 21.Januar 2011
Weniger Strom!
Noch ein neues, innovatives Produkt.
19:16 Uhr
(Letzte Änderung: Samstag, 30.April 2011 16:03)
Kategorien: Allgemein, Computer, Psychologie
Kategorien: Allgemein, Computer, Psychologie